Brauereiname Hundsbräu

Anhand verschiedener Nachforschungen k√∂nnen wir mit gr√∂sster Wahrscheinlichkeit best√§tigen, dass es in Deutschland erstmals eine Brauerei mit diesem Namen gegeben hat.

Jedoch kann mit genau der gleichen Wahrscheinlichkeit gesagt werden, dass dies die einzige Brauerei mit dem Namen Hundsbr√§u war bevor unsere Brauerei gegr√ľndet wurde.

Nach unseren Nachforschungen, war die Brauerei Hundsbräu in 83512 Wasserburg am Inn heimisch.

 

1744 Brauerei zum Hindlbräu Sebastian Hindl

1756 Brauerei zum Hundsbräu Peter Gerbl

1800 Brauerei Franz Lorenz Gerbl

1823 Brauerei Franz Martin Gerbl

1855 Brauerei Franz Lorenz Gerbl II

1893 Brauerei zum Danningerbräu Georg Danninger

1900 Brauerei zum Danningerbräu Anna Danninger

 

Ab dem 19. Jahrhundert  haben wir keine weiteren Daten √ľber die Brauerei  gefunden.

Es ist davon aus zu gehen, das die Brauerei nach dem Ableben von Frau Anna Danninger geschlossen wurde.

 

 

 

Hundsbr√§u selbst, √ľber welches es im Stadtarchiv keine weiteren
Nachweise gibt, war laut Nachforschung das Haus 59, also heute Wasserburg
Schmidzeile 11. (Bestehend zwischen 1726-1756).


Die Nachfolgebesitzer/Eigent√ľmer (Gerbl, Danninger) sind in der
Wasserburger Bäckerzeile zu verorten, beide Gebäude stehen noch.

Hindlbräu und Danninger-Brauerei stehen also besitzgeschichtlich mit
Hundsbr√§u in Verbindung und sind die f√ľr Wasserburg bekannteren Namen,
√ľber die man auch in den Quellen einiges herausfinden kann.


Bsp. Zitat zu den Brauereinamen:
Die Zunftgasse der Bäcker, zuerst 1441 genannt, wird 1449 in der
Stadtarchiv-Urkunde Nr. 169 aufgef√ľhrt: "in der Peckhengassen"
H.a.I.  I.3.
Diese Gasse zog sich zwischen dem Fletzinger- und dem Hindlbräu
(Gerblbräu, Danninger) hin und brannte am 6. August 1885 nieder.

Ich vermute auch, eine Namensähnlichkeit- und anpassung mit Hindlbräu.

 

Wir danken der Stadt Wasserburg und ganz besonders dem Stadtarchivar des Stadtarchiv der Stadt Wasserburg, f√ľr die freundliche Unterst√ľtzung. 

 

 www.stadtarchiv.wasserburg.de